Bären-Park (Bern)

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Was & Wo: Ein Park für das Berner Wahrzeichen
Adresse: Nydeggbrücke, Bern

Beschreibung

Der Bär ist das Wappentier der Stadt und des Kantons Bern. Der Legende nach wollte der Stadtgründer Berchthold von Zähringen die Stadt nach dem ersten Tier benennen, welches er erlegen würde. Und das war ein Bär.

Bereits 1480 beschlossen die Berner, die wilden Tiere im Stadtgraben anzusiedeln. Und tatsächlich leben seit 1513 fast ununterbrochen einige Braunbären im so genannten Bärengraben am Ufer der Aare.
Derzeit sind es vier, ein Bärenpaar und ihr Nachwuchs.

Die Anlage, in der Braunbären gehalten werden, liegt an dem der Altstadt gegenüberliegenden Ufer der Aare.
Die Stallungen wurden in den 1970er-Jahren saniert. Der Bärengraben ist ein Teil des Berner Tierparks Dählhölzli, der sich etwa zwei Kilometer südwestlich ebenfalls an der Aare befindet.

Der Bärengraben stand wiederholt im Fokus der Tierschützer, deren Kritik sich auf die nicht artgerechte Tierhaltung bezog. Im Jahr 2004 stimmte der Stadtrat von Bern dem Umbau und der Erweiterung des historischen Bärengrabens zu. Aus dem Bärengraben sollte ein Bärenpark entstehen.
Ein direkter Zugang zur Aare und zu einem großen Freigehege, Schlafhöhlen und artgerechte Fütterungsplätze sollten eine tiergerechte Haltung ermöglichen.

Die Berner Bären leben nun in einem Park von 6000 qm Fläche am Ufer der Aare. Der große Bärengraben – ein historisches Monument - ist für die Bären nach wie vor zugänglich. Der kleine Bärengraben ist für Besucher offen und kann für Events gemietet werden.

Im Dezember 2009 brachte «Björk» in einer Höhle der Bärenanlage zwei Junge zur Welt. Ihnen wurden die Namen «Berna» und «Urs» gegeben. Gemäß einem Abkommen mit der Stadt Solothurn trägt immer ein Jungtier den Namen «Urs», einem der zwei Stadtheiligen.
Die Namen wurden schon zugewiesen, bevor das Geschlecht der Kleinen bekannt war. Erst seit Ende Oktober 2010 ist klar, dass beide Bären weiblich sind  und der Name von Urs wurde in Ursina geändert.

Der Vater «Finn» wurde aufgrund der Jungbären in ein separates Gehege umquartiert, da die Gefahr besteht, dass er die Jungen verletzen könnte.

Ende Februar verließ «Björk» mit ihren beiden Jungen erstmals für kurze Zeit die Höhle. Seither sind die kleinen Bären ein Besuchermagnet.
Im vergangenen Jahr waren die Erlebnisse der Jungtiere ein viel gesehenes Video bei Youtube. Millionen Internet-Nutzer sahen zu, wie die Bärenmutter versuchte, ihren Nachwuchs aus dem schwankenden Wipfel eines kleinen Baumes herunterzuholen. Der kleine Bär hat es gut überstanden, wie man auf unseren Bildern sehen kann - dem Baum soll es weniger gut gehen …

Fazit: Der heutige Bärenpark bietet den Tieren wesentlich eher einen Lebensraum als die alte Anlage.
Für den Besucher ist die Nähe zu den Tieren, die sich durch nichts in ihrem Treiben irritieren lassen (sofern man an der passenden Stelle steht), ein Erlebnis. 

Quelle: REISEBOERSENETZ, Wikipedia

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