Riesenrad im Prater
Beschreibung
Am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommen - der Weg zum Prater ist kurz.
Wie schon mal beschrieben, ist eine Runde nicht viel - gefühlt war sie dennoch ganz schön lang mit genügend Zeit zum Umschauen.
In den Monaten zuvor wurde das Riesenrad überholt, die Waggons sehen (wieder) gut aus.
Wer im Februar kommt, erlebt wenig Trubel auf dem Boden (im Prater selbst ist eher noch Winterschlaf angesagt) - und hat viel Platz in der Gondel. So war es kein Problem zu allen Seiten hinauszuschauen - nur sauberere Scheiben habe ich mir zum Fotografieren gewünscht.
Der Blick über den Prater und - weiter oben schwebend - über die Stadt ist beeindruckend. Wer ihn in Ruhe beim Kaffee genießen möchte, kann entweder einen Luxuswaggon mieten oder fährt zum Donauturm. Auch nicht günstig - schwankt aber sehr selten und ist nicht zugig ;-).
Vor der Fahrt kann man sich im "Panorama" die Geschichte des Praters ansehen und in einigen alten Waggons nachgestellte Szenen bestaunen. Hier werden vor allem Kinder ihre Freude haben.
Was man gerne auslassen kann, ist der überteuerte Fotoshop. Es ist sicher ein witziges Andenken, ein montiertes Bild von sich mitzunehmen, auf dem man aus einer Gondel schaut - die Preise (ab knapp 10 EUR pro Bild) finde ich sehr hoch.
Die Motivation, die Gäste mit Begeisterung zu begrüßen und das im Prospekt beschrieben "einmalige Erlebnis" zu einem werden zu lassen, ist schwer zu finden. Schade drum - etwas "Jahrmarkt" wäre nicht verkehrt.
Hiermit ist es wie mit vielen bekannten Sehenswürdigkeiten: auslassen mag man sie nicht (sollte man auch nicht), aber wiederholen muss man es so schnell nicht.
Einzige Ausnahme: zuerst eine Tagesfahrt zur Orientierung - und eine bei Dunkelheit.
Der Souvenirshop, den man Richtung Ausgang passieren muss, ist wie alle Shops dieser Art: die meisten haben überwiegend billig Produziertes zu hohen Preisen.
Gute vier Sterne für diese historische Stätte - einen Stern Abzug für die "Abfertigung". Bei so wenigen Gästen sollte mehr möglich sein. Fazit: Gehört zum Wienbesuch - ist aber kein "Muss".
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